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Heute geboren/gestorben

14. August 2022
  • 14. August

    14. August 2022

    Geboren
    1688: Johann Leonhard Rost, deutscher Dichter und Astronom
    1777:Hans Christian Ørsted, dänischer Physiker und Chemiker in in Rudkøbing geboren. Er isolierte Piperidin, stellte Aluminium her und entdeckte die magnetische Wirkung des elektrischen Stromes.
    1842: Jean Gaston Darboux, französischer Mathematiker
    1850: W. W. Rouse Ball, englischer Mathematiker und Mathematikhistoriker
    1861: Eugen Schilling, deutscher Chemiker und Industrieller, in München geboren.
    1890: Bruno Emil Tesch, deutscher Chemiker, Unternehmer und Kriegsverbrecher, in Berlin geboren. Er lieferte im zweiten Weltkrieg größere Mengen Zyklon B nach Ausschwitz im vollen Bewußtsein, damit Menschen zu töten. Er wurde 1946 im Testa Prozeß zum Tode verurteilt und hingerichtet.
    1924: Robert Kemp Adair, US-amerikanischer Physiker
    1933:Richard R. Ernst, schweizer Chemiker und Nobelpreisträger, in Winterthur geboren. Er erhielt 1991 den Nobelpreis für Chemie für seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Kernresonanzspektroskopie.

    Gestorben
    330 v. Chr.: Kiddinu, chaldäischer Astronom und Mathematiker
    1941:Paul Sabatier, französischer Chemiker und Nobelpreisträger, in Toulouse gestorben. Er erhielt 1912 den Nobel für Chemie für seine Arbeiten zur Hydrierung organischer Verbindungen an fein verteilten Metallen.
    1958:Frédéric Joliot-Curie, franzöischer Physiker und Chemiker, in Paris gestorben. Er erhielt 1935 zusammen mit seiner Frau den Nobelpreis für Chemie für die Synthese eine Radionuklides durch Beschuß von Aluminium mit Alphateilchen.
    2012: Sergei Kapiza, russischer Physiker

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Diese Seite hat zweierlei Inhalte im Angebot. Zum einen Wissen aus dem Bereich der Chemie, der sich bisher hier auf die Substanzen hinter den E- Nummern sowie eine Reihe von Tabellen zur Chemie beschränkt. Wobei der Ausbau auch hier weitergehen wird. Weiterhin werde ich ein paar thematische Quiz erstellen.

Noch mehr Chemie- Wissen finden Sie über die Hauptseite meines Internetangebotes: www.science-and-fun.de (z. B. ein Periodensystem, eine Einführung in die Molekülsymmetrie, in die 1H – NMR und in die IR- Spektroskopie).
Der andere Teil beschäftigt sich mit Wissen allgemein, hauptsächlich erstaunliche und kuriose Sachen, aber auch ganz praktische Tipps sind hier verfügbar.

Bitte! Sollten Sie Probleme mit dem Design finde, bitte kontaktieren Sie mich oder schreiben Sie das in den Kommentar

Lehre: online Kurs zur Strukturaufklärung mit Schwerpunkt NMR (Master)

Es existiert seit kurzem auch ein Strukturanalytik-Quiz für den Masterstudiengang. Das Quiz ist öffentlich, eine Registrierung mit Klarnamen ist nicht notwendig.

Verknüpfung SciFinder-N und ACDLabs ChemSketch

Eine immer wieder gestellte Frage ist, wie kann man effektiv ChemSketch und SciFinder-N verknüpfen? Hier mein Weg:

  1. Struktur in ChemSketch zeichnen
  2. SMILES Code generieren und in die Zwischenablage kopieren
  3. In derf Struktursuche von SciFInder-N den Draw Button drücken
  4. SMILES Code oben rechts in die Eingabezeile kopieren und Enter drücken

Nun sollte die Struktur im Struktureditor von SciFinder-N angezeigt werden.
!Das geht auch mit InChl Codes!

Köstritzer Erbschenke

1543 wird die Köstritzer Erbschenke (bei Gera) erstmal urkundlich erwähnt. Sie ist damit eine der ältesten Schwarzbierbrauereien Deutschlands. Und mir persönlich hat das Bier schon zu DDR Zeiten gut geschmeckt, wenn man es denn mal bekam.

Kennen Sie Viganella?

Viganella galt bis Dezember 2006 als der Dunkelste Ort Italiens. Und das aus einem ganz einfachen Grund. Zwischen dem 12. November und 1. Februar schafft es die Sonne wegen ihrer flachen Bahn am Himmel nicht über die Berge zu kommen, so das in dieser Zeit Viganella im Dauerschatten lag. Seit dem 1. Dezember 2006 beleuchtet jedoch ein Spiegel den Marktplatz des Ortes, so das zumindest dort die dunkle Zeit ein Ende hatte.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Viganella#Das_Spiegelprojekt

Marcgravia evenia

Normalerweise locken Pflanzen ihre Bestäuber durch bunte Farben an. Die so herbeigerufenen Insekten dürfen sich am Nektar laben und sorgen im Gegenzug für die Fortpflanzung des jeweiligen Pflanze. Eine klassische win-win Situation.  Vor einem ganz anderen Problem stand Marcgravia evenia.  Der auserkorene Bestäuber ist eine nachtaktive Fledermaus. Da helfen bunte Farben wenig!  Die Pflanze hat das Problem sehr elegant gelöst. Die Blätter sind wie Schalltrichter geformt und reflektieren die Schallwellen (Ultraschall) mit deren Hilfe sich die Fledermäuse orientieren. Und so wirken die reflektierten Schallwellen wie ein Leitstrahl, mit dem sie die Fledermäuse anlocken und zum Transport der Pollen animieren.

 

Quelle (u.a.): https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011-07/tropenpflanze-fledermaeuse-echoortung

Prototaxiten

Prototaxites Dawson1888
Die Prototaxiten waren nach aktuellen Erkenntnissen die bisher größten Pilze der Erdgeschichte.  Sie wuchsen vor ca. 400 Millionen Jahren (im Devon) auf unserem Planeten. Ihr Stamm war bis zu 6m hoch und damit stellten sie zu ihrer Zeit die größten Landlebewesen dar. Sie starben wahrscheinlich deshalb aus, weil sie den aufkommenden Pflanzenfressern nicht gewachsen waren.


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