AI- Art

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AI- Art ist zur Zeit ein großes Thema. Bilder werden von unzähligen Nutzern erstellt und das mit durchaus anspruchsvollen Motiven. Die breite Verfügbarkeit hat natürlich auch zu Diskussionen zum Für und Wider dieser Kunstform geführt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es halt auch viel Ablehnung gibt. Ich möchte mal behaupten, das nicht jeder der diese Form der Kunst ablehnt, sich schon einmal daran versucht hat. Man kann natürlich schnell Erfolge erzielen. Aber, so zumindest beobachte ich es an mir, wird man mit der Zeit anspruchsvoller. Und man beginnt damit zu probieren, wie weit man die AI steuern kann. Man experimentiert halt mit den verschiedenen Schlagwort, und derer gibt es viele. Ein bisschen so, wie der klassische Maler mit Pinseln und Farben experimentiert.
Und somit kann ich nachvollziehen, das der „klassische“ Künstler skeptisch dieser Kunstform gegenüber steht, sich sogar teilweise in seiner Existenz bedroht fühlt. Und so kommt es nun auch in der Malerei zu ähnlichen Diskussionen wie man sie unter Musikern hatte, als die Tauschbörsen aufkamen. Aber man muß auch klar sagen, AI- Art erlaubt vielen Menschen auch den Zugang zur Schaffung von Kunst, die es auf traditionellen Werk nie hinbekommen würden. Und ich gehöre definitiv dazu.
Also kann man zwar versuchen, AI-Art zu verbieten und verbannen. Ich halte das für kleingeistig und ich bin überzeugt, das AI-Art Bestandteil unserer Kultur wird. Genauso wie andere Formen digitaler Kunst.

Und wer mal sehen will, was ich so mache, der kann das auf kunst.sthomas.de als auch auf deviant-Art tun.

Covid 19 und kein Ende

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Es ist denke ich wieder Zeit, das ich das eine oder andere niederschreibe. Und Covid19 hat uns ja lange beschäftigt. Jetzt endlich sind die meisten Beschränkungen gefallen. Ist nun alles besser oder gar vorbei? Laut RKI haben wir derzeit eine 7 Tage Inzidenz von 566,8, was 471289 Fällen in 7 Tagen entspricht. Das heißt knapp eine halbe Millionen Bürger infizieren sich nachweislich mit dieser Krankheit. Nach nicht ganz gesicherten Zahlen sind 15% der Patienten auch von Post- Covid Syndrom betroffen, das heißt sie haben nach mehr als 12 Wochen noch Symptome. In Zahlen bedeutet das, das ca. 75000 Bürger dieses Landes alleine an Covid für mehr als 12 Wochen erkranken.
Nach der Gutenberg-19 Studie geben sogar 40% der mit SARS-CoV19 infizierten Patienten an, das Symptome durchaus mehr als 6 Monate anhalten können (Quelle: https://www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/coronavirus/post-covid-herzschaden-therapie). Und das sind nur allgemeine Zahlen.
Brauchen wir also doch mehr Lockdown, mehr Masken etc.? Ich denke nicht. Jedoch liegt das nicht an einer Harmlosigkeit der Erkrankung, sondern daran, das Dank Impfung und anderer Entwicklungen die Medizin zumindest die derzeit grassierenden Varianten unter Kontrolle hat.
Die Maskenpflicht fand ich zumindest teilweise übertrieben. Aerosolforscher haben schon frühzeitig darauf hingewiesen, das man im Freien eigentlich keine Maske braucht. Insofern waren meiner Meinung nach viele Maßnahmen inklusive Einschränkungen beim Versammlungs-und Demonstrationsrecht unangemessen. Anders dagegen in Innenräumen. Hier scheint sich der erhöhte Hygienestandard positiv ausgewirkt zu haben. Zumindest sind wohl Grippe- und Erkältungskrankheiten quasi als Nebeneffekt zurück gegangen. Vielleicht sollten wir da (freiwillig) in der kalten Jahreszeit zurück greifen. Und es müssen ja auch nicht die Einkaufstempel mit Menschen vollgestopft werden. Eine Obergrenze an Kunden pro Verkaufsfläche halte ich durchaus generell für sinnvoll.
Was Impfungen betrifft, so halte ich noch immer die mRNA – Impfstoffe für eine revolutionäre Tat. Ich bin überzeugt, das ohne diese Impfstoffe wir deutlich mehr Opfer weltweit zu beklagen hätten (offiziell 6,2 Millionen Tote weltweit. Laut einer Studie in The Lancet starben weltweit von Januar 2020 bis Dezember 2021 18,2 Millionen Menschen mehr als in nicht Pandemiezeiten (entnommen aus: https://www.hna.de/welt/corona-covid-tote-studie-weltweit-pandemie-dunkelziffer-hoch-hna-news-zr-91404246.html). Im Vergleich dazu kostete der erste Weltkrieg etwa 10 Millionen Todesopfer, die zum Ende des Weltkrieges grassierende spanische Grippe riss nach neueren Schätzungen zwischen 50 und 100 Millionen Menschen aus dem Leben. Also so harmlos ist SARS-CoV19 wohl doch nicht, denn Verglichen mit der Situation von vor 100 Jahren haben wir heute eine völlig andere medizinische Versorgung zur Verfügung und auch eine meist sehr viel bessere Versorgungslage.
Fazit: Die Zeichen stehen auf Entspannung, jedoch nicht auf Entwarnung oder wie man so schön sagt: „Holzauge sei wachsam!“

Kommunistische Staaten

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In den Foren findet man häufig so Anmerkungen wie in „anderen kommunistischen Staaten“,“in den kommunistischen Staaten“ und so weiter und sofort. Da frage ich mich natürlich als ehemaliger DDR Bürger und natürlich auch als jemand der in der DDR zur Schule gegangen ist und studiert hat und der demzufolge auch mit der entsprechenden Ideologie und Theorie konfrontiert wurde, was für Staaten sind das eigentlich. Dazu ist es erst einmal wichtig einen Blick auf die Definition Sozialismus und Kommunismus zu werfen. Ich habe jetzt nicht in irgendwelchen neueren Büchern und Lexika etc. nachgeschaut sondern ich krame mal mein Schulwissen hervor. Was also ist Sozialismus so wie man ihn zu DDR Zeiten im ersten sozialistischen Arbeiter -und Bauernstaat auf deutschem Boden, verstanden hat. Sozialismus ist, so haben wir es jedenfalls gelernt, die Gesellschaft in der das Privateigentum an Produktionsmitteln überwunden wurde. Und hier kommt schon häufig wenn man im Netz recherchiert, der erste Fehler. Diese Abschaffung des Privateigentums an Produktionsmitteln bedeutet im Gegenzug nicht, dass der Staat zum Eigentümer an den Produktionsmitteln und auch Rohstoffen, Bodenschätzen etc. wird.  Die Staatsform in der DDR war offiziell die Diktatur des Proletariats, was bedeutet das im Prinzip die herrschende Klasse die Arbeiterklasse den Staat bildet und Eigentum also Volkseigentum ist. Dieser Begriff Volkseigentum stand natürlich auch auf den ganzen Inventarisiderungen drauf. Dieses volkseigentum der DDR ist auch das Eigentum, welches im Zuge der deutschen Wiedervereinigung sang und klanglos verschwunden ist.Es wurde schlicht und ergreifend zur Finanzierung der zugegebenermaßen recht günstigen Umtauschsätze eingezogen. Aber das nur am Rande.  Ja also Sozialismus ist im Prinzip eine Gesellschaft frei vom Privateigentum an Produktionsmitteln in dem die herrschende Arbeiterklasse die Macht ausübt. Ein dafür charakterisierenden Spruch über die Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums, der erwirtschafteten Gewinne in der Volkswirtschaft etc. war folgender: „Jedem nach seiner Leistung, Jeden nach seinem Bedürfnissen“.

Kommen wir nun zum Begriff Kommunismus. Der Kommunismus unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt vom Sozialismus. Erstens ist er die Weiterentwicklung des Sozialismus über die sogenannte „entwickelte sozialistische Gesellschaft“. Das ist übrigens die Staatsform die sich die Sowjetunion etwa Anfang der 80er Jahre gegeben hat auch wenn sie real immer noch weit von dieser Gesellschaft entfernt war. Man wollte halt aus ideologischen Gründen an die Vorstufe zum Kommunismus anklopfen. Ja Kommunismus ist also gekennzeichnet durch die Tatsache, das sämtliche Klassen und schichten aufgehoben sind. Es ist eine klassenlose Gesellschaft. Und in dieser klassenlosen Gesellschaft ist das Verteilungsmotto eigentlich nur noch: „Jedem nach seinen Bedürfnissen“. Das ist natürlich ein Idealzustand aber der Kommunismus wollte ja auch als ideale Gesellschaftsordnung zumindest im Rahmen des Marxismus- Leninismus verstanden werden. Die Quintessenz aus dem gesagten ist nun recht einfach: Es gibt und gab noch nie auf diesem Planeten einen kommunistischen Staat. Jeder der etwas anderes erzählt, von sich gibt, schreibt, propagiert oder wie auch immer der erzählt Unsinn. Unsinn der entweder aus reiner Unwissenheit resultiert oder gezielt dazu benutzt wird Ängste in Menschen zu schüren die nicht unbedingt gerechtfertigt sind.


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