Die Waschanlage

Ich habe heute die Aufgabe mit der Waschanalge auf X gelesen. Nun habe ich mal Mistral AI (die Europäische KI) gefragt. Hier der DIalog inklusive meiner kleinen Schreibfehler:

Frage: Ich möchte mein Auto waschen. Die Waschanalge ist nur 100m entfernt. Sollte ich fahren oder Laufen?

Antwort:

Das kommt darauf an, wie du es am liebsten magst!

Fahren:

  • Bequem, besonders wenn du danach noch etwas transportieren musst (z. B. Einkäufe).
  • Schnelle Lösung, wenn du es eilig hast oder das Wetter nicht mitspielt.

Laufen:

  • Nur 100 Meter sind wirklich kurz – das schaffst du in 1–2 Minuten zu Fuß.
  • Gute Gelegenheit, um ein bisschen Bewegung einzubauen und die frische Luft zu genießen.
  • Kein Spritverbrauch und keine Parkplatzsuche.

Tipp: Wenn du zu Fuß gehst, nimm vielleicht ein Mikrofasertuch mit, um auf dem Rückweg noch schnell über die Scheiben zu wischen, falls die Waschanlage etwas übersehen hat.

Was ist dir gerade wichtiger: Bequemlichkeit oder ein kleiner Spaziergang?

Meine Antwort: Ein sauberes Auto ist mir wichtig.

Mistral-KI: Verstehe! Wenn dir ein sauberes Auto besonders wichtig ist, würde ich dir empfehlen, die 100 Meter zu Fuß zu gehen. So vermeidest du, dass dein Auto auf dem Weg zur Waschanlage noch einmal schmutzig wird – zum Beispiel durch Spritzer von der Straße oder Staub, der beim Fahren aufgewirbelt wird.

Außerdem kannst du beim Laufen direkt prüfen, ob die Waschanlage frei ist oder ob es eine Warteschlange gibt. Und falls du noch etwas im Auto hast, das du nicht nass werden lassen möchtest, kannst du es schnell mitnehmen.

Möchtest du noch Tipps, worauf du bei der Autowäsche achten solltest?


OK Mistral hat daneben gegriff. Völlig.

Dann mal schnell noch Gemini (fast). Selbe Frage.

Das ist eine dieser Fragen, bei denen die Antwort technisch logisch, aber im Alltag herrlich absurd ist.

Hier ist die Abwägung für dein 100-Meter-Dilemma:

Warum du fahren solltest:

  • Der Zweck der Übung: Es ist verdammt schwierig, ein Auto zu waschen, wenn es nicht in der Waschanlage steht. Wenn du zu Fuß hingehst, sauber wirst höchstens du (wenn du die Bürsten falsch interpretierst), aber dein Auto bleibt dreckig vor der Tür stehen.
  • Logistik: Falls du dein Auto liebst und es nur in einer SB-Waschbox selbst wäschst, musst du Eimer, Schwämme und Felgenreiniger transportieren. 100 Meter sind kurz, aber mit zwei vollen Wassereimern fühlen sie sich an wie ein Marathon.

Warum du laufen solltest:

  • Umweltschutz & Motorpflege: 100 Meter Fahrt sind für einen Verbrennungscomputer der pure Horror. Der Motor wird nicht mal ansatzweise warm, das Öl bleibt zähflüssig, und der Verschleiß ist auf dieser Distanz im Verhältnis extrem hoch.
  • Sportlicher Ehrgeiz: Wenn du nur zur Tankstelle willst, um eine Wäschemarke zu kaufen oder zu prüfen, wie voll es ist: Lauf! Das sind ca. 120 Schritte. Dein Schrittzähler wird es dir danken.

Der ultimative Kompromiss:

Fahr hin, aber nimm den „langen Umweg“ um den Block (mindestens 5–10 Minuten), damit der Motor wenigstens ein bisschen Betriebstemperatur bekommt. Dann ist das Auto sauber und die Batterie wird zumindest ein kleines bisschen geladen.


Wichtiger Hinweis: Falls es eine Portalwaschanlage ist (wo du das Auto reinfährst und aussteigst), musst du sowieso fahren. Falls du aber planst, dein Auto die 100 Meter zu schieben, um CO2 zu sparen: Respekt, das ist das ultimative Workout!

Soll ich dir nachsehen, wie das Wetter in Potsdam heute wird, damit sich die Wäsche auch lohnt?

ok. Gemini ist da schon besser. Vor allem die Bezeichnung Verbrennungscomputer trifft durchaus auf moderne PKw zu :-)

Neue Speicher braucht das Land

Gerade habe ich gelesen, das am Frauenhofer- Institut für Werkstoff- und Strahltechnik an neuen Lithium-Schwefel- Zellen geforscht wird. Ist ja wichtig für Elektromobilität und unsere tolle Energiewende. Man hofft damit spezifische Energiedichten von 600 Wattstunden pro Kilogramm (Wh/kg) zu erreichen. Nun sollten wir das mal versuchen einzuordnen. Auch wenn ich der wikipedia in manchen Dingen weniger euforisch gegenüber stehe, so ist sie bei Fakten oft ein sehr gutes Nachschlagewerk. Und dort finden wir (siehe Quellen) folgende Angaben (beispielhaft):

Bleiakku: 30-40 Wh/kg

Redox-Flow- Zellen ~30Wh/kg

Lithium-Polymer Akku ~ 150Wh/kg

Da sind 600Wh/kg scdhon ein deutlicher Sprung nach vorne. Lesen wir aber weiter:

Aluminium- Luft Batterie 1300Wh/kg ( Ziel 8000Wh/kg)

Braunkohlebrikett / Methanol: 5444Wh/kg

Benzin: 11100 Wh/kg

Wasserstoff (1Bar ohne Tank): 33300Wh/kg

Also egal wie sehr wir uns bei Batterien derzeit anstregen, von den Energieinhalten von Kohlenwasserstoff geschweige denn Wasserstoff selber, sind wir weeeeeit entfernt. Stellt sich wieder die Frage, warum wir Geld in einer derart ineffizienten Technologie verbrennen, anstatt uns beispielsweise auf Synfuels mittels Photokatalyse oder Methanol- Brennstoffzellen zu fokussieren? Es mag ja noch für mobile Endgeräte und Medizinprodukte interessant sein. Aber für Großspeicher ist das nicht geeignet.

Quellen: https://analytik.news/presse/2025/660.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Energiedichte_von_Energiespeichern

Kosten für Batteriespeicher

Hier noch eine zweite Frage zur Energiewende:

Wie hoch wären die Batteriekosten um Deutschland einen Tag damit mit Strom zu versorgen?

Antwort:

fCKcNxdnzkN8FbaFMqNY--0--83q66 Die Investitionen, die erforderlich wären, um Batteriespeicher zu installieren, die Deutschland einen Tag lang mit Strom versorgen könnten, sind enorm und schwer genau zu beziffern. Hier ist eine Schätzung, die verschiedene Faktoren und Annahmen berücksichtigt:

1. Strombedarf Deutschlands:

  • Der durchschnittliche Stromverbrauch Deutschlands liegt bei etwa 90 Gigawattstunden (GWh) pro Stunde.
  • Um einen Tag (24 Stunden) abzudecken, wären also 2.160 GWh (90 GWh/h * 24 h) an Batteriespeicherleistung erforderlich.

2. Batteriespeichertechnologie und -kapazität:

  • Lithium-Ionen-Batterien: Aktuelle Lithium-Ionen-Batterien haben eine typische Energiedichte von etwa 150-200 Wh pro Kilogramm. Um 2.160 GWh zu speichern, würden also etwa 10,8 bis 14,4 Millionen Kilogramm (10.800 bis 14.400 Tonnen) an Batterien benötigt.
  • Andere Technologien: Es gibt auch andere Batteriespeichertechnologien wie Redox-Flow-Batterien, die eine längere Lebensdauer und größere Kapazitäten bieten könnten, aber in der Regel eine geringere Energiedichte haben.

3. Kosten für Batteriespeicher:

  • Die Kosten für Batteriespeicher sind in den letzten Jahren stark gesunken, liegen aber immer noch bei etwa 150 bis 350 Euro pro Kilowattstunde (kWh) installierter Kapazität. Dies hängt von der Größe des Projekts, der Technologie und den Herstellerbedingungen ab.
  • Für 2.160 GWh (2.160.000 MWh = 2.160.000.000 kWh) wären also Investitionen von 324 bis 756 Milliarden Euro erforderlich.

4. Zusätzliche Kosten:

  • Neben den Batterien selbst müssen auch Kosten für die Installation, das Strommanagement, die Kühlung, die Sicherheitsvorkehrungen und die Netzanschlusskosten berücksichtigt werden. Diese könnten zusätzlich etwa 20-50 % der Materialkosten ausmachen.

5. Verluste:

  • Beim Laden und Entladen von Batterien entstehen Verluste. Diese Effizienz liegt typischerweise bei 85-95 %, was bedeutet, dass mehr als 2.160 GWh an Leistung benötigt würden, um die tatsächliche Abgabe von 2.160 GWh zu gewährleisten.

Zusammenfassende Schätzung:

  • Batteriekosten: 324 bis 756 Milliarden Euro
  • Zusätzliche Kosten (Installation, Netzanschluss usw.): 65 bis 188 Milliarden Euro
  • Gesamtkosten: 389 bis 944 Milliarden Euro

Wichtige Anmerkungen:

  • Dies ist eine sehr grobe Schätzung, die von vielen Annahmen abhängt.
  • Die tatsächlichen Kosten können je nach den spezifischen Umständen und den gewählten Technologien variieren.
  • Die Entwicklung von Batteriespeichertechnologien schreitet schnell voran, was zu weiteren Kostensenkungen in Zukunft führen könnte.
  • Es ist wahrscheinlich, dass eine Kombination aus verschiedenen Speichertechnologien (Batterien, Pumpspeicherwerke, Wasserstoff usw.) verwendet werden würde, um die Energiesicherheit Deutschlands zu gewährleisten.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Installation von Batteriespeichern in dieser Größenordnung eine enorme Herausforderung darstellt und erhebliche Auswirkungen auf die Energieversorgung, die Infrastruktur und die Umwelt hätte.


Modell: gemma3:12b lokale Installation mit ollama

Mein Kommentar

Egal ob die Kosten zu hoch geschätzt wurden oder auch nicht. Es w#äre allein für einen Tag enorme Kosten nötig und um Dunkelflauten oder Hellbrisen zu überbrücken, brauchte man mehr als nur einen Tag. Selbst wenn man auf einen Mix von Speichertechnologien setzen würde, wäre das kaum bezahlbar.

Ich wollte dann vom selben Modell wissen, wieviel Lithium man dafür benötigt:

Wieviel Lithium (Masse) wäre in einem solchen Speicher verbaut? Die Frage nach der Lithiummenge in einem Batteriespeicher, der Deutschland für einen Tag mit Strom versorgen könnte, ist komplex und hängt stark von der verwendeten Batteriechemie ab. Lithium ist zwar ein wichtiger Bestandteil vieler Batterietypen, aber die benötigte Menge variiert erheblich.

1. Lithium-Ionen-Batterien und Lithiumgehalt:

  • Typische Lithium-Ionen-Batterien (NMC, NCA, LFP): In diesen Batterien liegt der Lithiumgehalt typischerweise bei etwa 1,5 bis 3 % der Gesamtmasse.
  • Lithiumgehalt pro kWh: Um das zu konkretisieren, benötigt man für die Herstellung von 1 kWh einer Lithium-Ionen-Batterie etwa 20-30 Gramm Lithium.

2. Berechnung des Lithiumbedarfs für Deutschland:

  • Gesamte Batteriekapazität: Wie bereits erwähnt, würden für 2.160 GWh (2.160.000 MWh = 2.160.000.000 kWh) an Batteriespeichern benötigt.
  • Lithiumbedarf (basierend auf 20 g/kWh): 2.160.000.000 kWh * 20 g/kWh = 43.200.000.000 g = 43.200 Tonnen Lithium
  • Lithiumbedarf (basierend auf 30 g/kWh): 2.160.000.000 kWh * 30 g/kWh = 64.800.000.000 g = 64.800 Tonnen Lithium

3. Lithium-Ionen-Batterien vs. andere Technologien:

  • Lithium-Schwefel-Batterien: Diese Technologie hat ein höheres Lithiumvolumen im Verhältnis zur Energie, aber sie ist noch nicht so weit entwickelt und hat andere Nachteile.
  • Natrium-Ionen-Batterien: Diese Technologie verwendet Natrium anstelle von Lithium und könnte eine kostengünstigere Alternative sein, aber sie hat eine geringere Energiedichte.

Zusammenfassende Schätzung:

  • Lithiumbedarf (basierend auf 20 g/kWh): 43.200 Tonnen
  • Lithiumbedarf (basierend auf 30 g/kWh): 64.800 Tonnen

Wichtige Anmerkungen:

  • Dies ist eine grobe Schätzung, die von der angenommenen Batteriechemie und dem Lithiumgehalt abhängt.
  • Der tatsächliche Lithiumbedarf kann je nach den spezifischen Umständen und den gewählten Technologien variieren.
  • Der Abbau von Lithium hat erhebliche Umweltauswirkungen, und es ist wichtig, nachhaltige Lithiumquellen zu fördern und alternative Batterietechnologien zu entwickeln.

Auswirkungen auf den Lithiummarkt:

Ein Bedarf von 43.200 bis 64.800 Tonnen Lithium pro Jahr würde den aktuellen Lithiummarkt erheblich belasten. Die weltweite Lithiumförderung betrug im Jahr 2022 etwa 100.000 Tonnen. Ein solcher Bedarf würde massive Investitionen in den Lithiumabbau und die Verarbeitung erfordern.