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Bauernregeln für Oktober

Oktoberwetter warm und hell, bringt kalten Wind und Winter schnell.
Wenn im Moor viel Irrlicht’ steh’n, bleibt das Wetter lange schön.
Heller Oktober — windiger Winter.
Im Oktober Sturm und Wind, uns den frühen Winter kündt.
Ist Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein.
Wie im Oktober die Regen hausen, so im Dezember die Stürme brausen.
Ein Oktoberhimmel voller Stern’ hat warme Öfen gern.
Trägt der Hase jetzt noch sein Sommerkleid, ist der Winter wohl noch weit.
Wenn’ im Oktober wetterleuchtet, noch mancher Regen den Acker befeuchtet.
Bleibt’s Laub am Ast, viel Ungeziefer zu fürchten hast.
Auf St. Gallen’ Tag muss jeder Apfel in sein’ Sack.
Bringt der Oktober schon Schnee und Eis, ist’s schwerlich im Januar kalt und weiß.
Im Oktober der Nebel viel, bringt im Winter der Flocken Spiel.
Ist der Oktober scharf, kalt, klar, erfrieren die Raupen fürs nächste Jahr.
Ist der Weinmond warm und fein, folgt scharfer Winter hinterdrein.
Ein kalter Oktober den Bauern freut, bringt den bösen Raupen Leid.
Mengt der Oktober sich in den Winter, so ist dieser umso gelinder.
Ist der Oktober freundlich und mild, ist der März dafür rau und wild
Halten Birk’ und Weid’ ihr Wipfellaub lange, ist zeitiger Winter und gut Frühjahr im Gange.
Kommt die Feldmaus in das Dorf, kümm’re dich um Holz und Torf.

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