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Okt 12

Bor

NMR- Daten

Isotop  10B Spin  3
Natürliche Häufigkeit (%)  19.9 Magnetisches Moment μ/μN  2.0792055
Magnetogyrisches Verhältnis
γ/107rad s-1T-1
 2.8746786 Quadrupolmoment
Q/fm2
 8.459
Frequenzverhältnis  10.743658 Standard  BF3*Et2O
Probenbedingungen  CDCl3 Lineweitenfaktor
l/fm4
 14
Empfindlichkeit relativ zu 1H  3.95*10-3 Empfindlichkeit relativ zu 13C  23.2
Larmor Frequenzen (MHZ) vs. Bruker Feldstärken (Tesla)
7.04925 9.39798 11.7467 14.0954
 32.245  42.989  53.732  64.476
16.4442 17.6185 18.7929 19.9673
 75.220  80.591  85.963  91.335
21.1416 22.3160 23.4904
 96.707  102.079  107.451

Isotop  11B Spin  3/2
Natürliche Häufigkeit (%)  80.1 Magnetisches Moment μ/μN 3.4710308
Magnetogyrisches Verhältnis
γ/107rad s-1T-1
 8.5847044 Quadrupolmoment
Q/fm2
 4.059
Frequenzverhältnis
Ξ/%
32.083974 Standard  BF3*Et2O
Probenbedingungen  CDCl3 Line-width factor
l/fm4
 22
Empfindlichkeit relativ zu 1H  0,132 Empfindlichkeit relativ zu 13C  7.77*102
Larmor Frequenzeen (MHZ) vs. Bruker Feldstärken (Tesla)
7.04925 9.39798 11.7467 14.0954
 96.294  128.378  160.462  192.546
16.4442 17.6185 18.7929 19.9673
 224.630  240.672  256.714  272.755
21.1416 22.3160 23.4904
 288.797  304.839  320.881

Historisches

Bor wurde 1808 von Davy, Thenard und Guy-Lussac entdeckt.

Allgemeine Eigenschaften

Bor ähnelt in seinen Eigenschaften in vielerlei Hinsicht dem Silizium. Amorphes Bor entzündet sich beim Erhitzen an der Luft bei 700°C und Verbrennt zu Dibortrioxid.Oberhalb von 900°C bindet es Stickstoff unter Bildung von Bornitrid BN. Auch mit Chlor, Brom und Schwefel vereinigt sich amorphes Bor in der Hitze zu den entsprechenden binären Verbindungen.

Vorkommen

In der Natur kommt Bor hauptsächlich in Form der Borsäure (H3BO4) und des Borax (Tinkal, Natriumtetraborat) sowie in Form von Borosilikaten vor.

Darstellung

Bor kann man aus Dibortrioxid durch Erhitzen mit Magnesium als amorphes Bor (bekannt auch als Moissansches Bor) gewonnen werden.
Kristallisiertes (oder glasiges) Bor mit hoher Reinheit (>99,9%) erhält man durch Reduktion von Borhalogeniden (BCl3, BBr3) an Wolfam- oder Tantaldrähten.

Verwendung

Elementares Bor findet Anwendung als Additiv für Raketentreibstoffe, als Legierungsbestandteil, in Zündern für Airbags, in Stealth-Bombern (kristallines Bor) und in kerntechnischen Anlagen (hier vor allen das Isotop 10B, wegen seines hohen Wirkungsquerschnittes für Neutronen) zur Neutronenabschirmung und in Steuerstäben.

Die Verbindungen des Bor’s haben eine noch viel breitere Anwendungsvielfalt, so sind z. B. Perborate als Waschmittelzusatz im Handel, bekannt sind auch Bor-Silikatgläser u.v.m.

Allgemeine Daten

Ordnungszahl: 5 rel. Atommasse: 10,81 Oxydationszahl: 3
Elekronenkonfiguration:
1s22s2p1
reagiert nicht mit Luft

reagiert nicht mit Wasser

1.Ionisierungsenergie: 800,6 kJ*mol-1
Elektronenaffinität: -31,8 kJ*mol-1 Elektronegativität: 2,04 Atomradius: 1,17 (quantenchemischer Wert für das freie Atom) in 10-10m
kovalenter Radius: 0,88 10-10m Ionenradius: 0,2 10-10m elektr. Leitfähigkeit: — MS/m bei 293K
Kristallstruktur: trigonal (rhomboedrisch) Schmelzpunkt: 2300 K Siedepunkt: 4275 K
Dichte: 2,34 g*cm-3 bei 298K Spez. Wärmekapazität: 1,02 Jg-1K-1

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