Kryptowährungen als Umweltsünder

Seit einiger Zeit sind ja Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum im Kommen. Ob das nun gut oder schlecht ist, ist sicher eine Kernfrage, über die es sich trefflich philosophieren ließe. Aber das ist nicht das, worüber ich heute schreiben möchte. Denn es gibt noch einen ganz anderen Aspekt. Bitcoin und Co. werden ja in einem als mining bezeichneten Prozess auf mittlerweile spezialisierten Computern generiert. Und diese Computer verbrauchen natürlich elektrische Energie. Und das nicht zu knapp.  Hier nun mal einige Zahlen:
Für Bitcoins im Wert von einem US- Dollar benötigt man 17 Megajoule an Energie. Für Gold im Wert von ebenfalls einem Dollar nur 5 Megajoule.  Daraus folgt, das je nach Standort für das mining seit Anfang 2016  3-15 Millionen Tonnen CO2 für die Generierung von Bitcoin, Litecoin, Ehereum und Monero in die Atmosphäre geblasen wurden. Zum Vergleich: Deutschland hat im Jahr 2015 800 Millionen Tonnen CO2 emittiert.

Quellen:  http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-23331-2018-11-06.html

Nature Sustainability, doi: 10.1038/s41893-018-0152-7

https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#textpart-1

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