Apfel-Curry-Chutney

Wussten Sie eigentlich, das ein Chutney eine würzige, teils süß-saure, mitunter auch scharf-pikante Sauce der indischen Küche ist?

Hier eine Variante mit Apfel:

Apfel-Curry-Chutney

Gericht: Chutney
Keyword: Apfel, Curry

Equipment

  • Topf

Zutaten

  • 750 Gramm Säuerliche Äpfel klein geschnitten
  • 250 Gramm Zwiebeln gewürfelt
  • 75 Gramm Korinthen
  • 250 Gramm Zucker
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • 1 Prise Pfeffer
  • ½ TL Curry
  • ½ TL Salz
  • 1,5 Tasse Weinessig

Anleitungen

  • Alle Zutaten zusammen mindestens 90 Minuten kochen.

Berberitzenreis

Zutaten
250 g Getrocknete Berberitzen
2 El Zucker
1 Schuss Frischen Limettensaft
1 El Butter

Zubereitung
Berberitzen in Wasser quellen lassen, Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Die abgetropften Berberitzen zugeben und anschmoren. Zucker überstreuen und leicht karamelisieren lassen, mit Limettensaft ablöschen. Auf Safranreis servieren.

Quelle: de.rec.mampf

Ghormeh Sabsi

Zutaten
500 g Hammelfleisch
250 g Schwarzaugenbohnen oder Kidneybohnen
5 Limo Amani
2 mittlere Zwiebeln
Öl
1 Tl Curry
Pfeffer & Salz nach Geschmack
60 g Kräutermischung aus Schnittlauch, Petersilie und Bockshornklee; gibt es fertig und getrocknet in persischen Geschäften

Zubereitung
Hammelfleisch in Würfel schneiden und mit gewürfelten Zwiebeln in Öl bei starker Hitze kurz anbraten. Gehackte Kräuter dazugeben, gut verrrühren und mit anbraten. Getrocknete Kräuter vorher in Wasser einweichen. Alles mit 3 Tassen Wasser ablöschen, das Wasser zum Kochen bringen und die Bohnen dazugeben. Dann würzen und Limo Amani dazugeben. Die Limo Amani rundherum anstechen, damit sich der Geschmack besser verteilt. Das ganze wird dann ca. 1,5 bis 2 Stunden bei schwacher Hitze im geschlossenen Topf gegart. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn Sie kein Hammelfleisch nehmen wollen, schmeckt das Gericht auch mit Putenfleisch hervorragend.

Mast e Bademdschan

Zutaten
1 Aubergine
500 g Joghurt
1 Knoblauchzehe
Pfeffer & Salz

Zubereitung
Auberginen sind in Persien eine beliebte Zutat für diverse Vorspeisen. In der Kombination mit Joghurt und Knoblauch entsteht eine leichte Vorspeise mit einem frischen, aromatischen Geschmack,der Appetit auf mehr macht.

Die Aubergine wird gewaschen, abgetrocknet und im vorgeheizten Backofen bei etwa 230°C (Grillstufe) auf den Gitterrost gelegt und etwa eine halbe Stunde gegart, bis sie weich ist und die Schale sich wellt. In der Zwischenzeit wird der Knoblauch so fein wie möglich gehackt.

Nachdem die Aubergine herausgenommen wurde, entfernt man den Strunk und zieht vorsichtig die Schale ab. Anschließend wird die Aubergine kleingeschnitten und zusammen mit dem Knoblauch sowie etwas Salz und Pfeffer in einer Schüssel zu einem Brei zerstampft. Zuletzt gibt man den Joghurt über die breiige Masse, rührt alles gut durch und schmeckt kräftig mit Salz und Pfeffer ab.

Vor dem Servieren muß Mast e Bademdschan noch einige Zeit im Kühlschrank kaltgestellt werden.

Salad Oliwieh

Zutaten

3 Hähnchenkeulen oder 1/2 Hähnchen
1/2 kg Kartoffeln
3 Hartgekochte Eier
50 ml Mayonnaise
80 g Grüne Erbsen
100 g Essiggurken
1 Karotte
1 Zwiebel
2 Tomaten
1 El Zitronensaft
1/2 Bund Petersilie
50 g Oliven
2 El Olivenöl
Pfeffer & Salz

Zubereitung

Salad Oliwieh ist nicht nur eine Gaumenfreude, sondern auch ein wahrer Augenschmaus und fehlt auf keiner persischen Vorspeisenplatte.

Er besteht hauptsächlich aus Hähnchenfleisch, Kartoffeln und Erbsen. Diese Zutaten werden zu einer feinen Masse verarbeitet, wie ein Brot geformt und mit viel Sorgfalt garniert. Der Gastgeber serviert Salad Oliwieh allerdings nicht nur, um seinen Gästen die gebührende Wertschätzung entgegenzubringen, sondern auch ein wenig seines Stolzes wegen – kann der Gast daran doch erkennen, über wieviel Gefühl, Geschick und Phantasie sein Gastgeber in Sachen Zubereitung von Speisen verfügt.

Damit das Hähnchenfleisch einen aromatischen Geschmack bekommt, wird es zunächst in einem Sud aus Zwiebeln, Karotten und Petersilie gekocht. Dazu schneidet man die Zwiebeln und die Karotten in große Stücke und gibt diese zusammen mit dem unzerkleinerten Bund Petersilie in einen ausreichend großen Topf mit gesalzenem Wasser.
Anschließend wird das Hähnchen in den Topf gegeben und bei geschlossenem Deckel und mäßiger Hitze 45-60 Minuten weichgekocht. Sobald sich das Fleisch leicht von den Knochen lösen läßt, nimmt man das Hähnchen aus dem Sud heraus, läßt das Kochwasser abtropfen und legt es zum Abkühlen auf einen Teller.

Während das Hähnchen kocht, sollte man die zuvor geschälten Kartoffeln sowie die Erbsen weich kochen. Die Eier werden hart gekocht.

Ist das Hähnchen etwas abgekühlt, löst man das Hähnchenfleisch von den Knochen und achtet darauf, daß alle Knöchelchen und Knorpel entfernt werden. Anschließend wird das Fleisch kleingeschnitten. Wer die Haut des Hähnchens nicht mag, kann diese entfernen, was jedoch üblicherweise nicht gemacht wird.

Das kleingeschnittene Hähnchenfleisch gibt man zusammen mit den weichgekochten Kartoffeln und den hartgekochten Eiern in eine feste Schüssel und stampft bzw. passiert die Zutaten so fein wie möglich, so daß eine breiartige Masse entsteht. Anschließend werden etwa zwei Drittel der weichgekochten Erbsen, 2 in feine Würfel geschnittene Essiggurken, die Hälfte der Mayonnaise, der Zitronensaft sowie das Olivenöl dazugegeben und nochmals gut mit der Masse vermischt. Mit Salz und Pfeffer wird das Ganze abgeschmeckt. Die fertige Masse wird auf einem großen Teller oder einer ovalen Platte verteilt und in die Form eines Brotlaibes gebracht. Die Oberfläche der Masse streicht man mit einem Löffel glatt und verstreicht darauf die andere Hälfte der Mayonnaise in einer dünnen Schicht. Zum Schluß wird Salad
Oliwieh mit den Tomaten, den Oliven, dem Rest der grünen Erbsen und mit Essiggurken garniert. Ihrer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Vor dem Servieren muß Salad Oliwieh im Kühlschrank kaltgestellt werden. Am besten schmeckt Salad Oliwieh auf grünem Salat.

Quelle: de.rec.mampf

Salad Shirazi (Tomaten-Gurken-Salat)

Zutaten
1 Gurke
2 Tomaten
1 Zwiebel
2 El Zitronensaft
2 El Olivenöl
Salz

Zubereitung
Salad Shirazi ist ein einfacher, frischer und sehr beliebter gemischter Salat, der in ganz Persien gerne gegessen wird.

Die Gurke und die Tomaten werden würfelförmig geschnitten und in eine Salatschüssel gegeben. Die Zwiebel fein würfeln und unter die Gurken und Tomaten mischen. Darüber gibt man das Öl und den Zitronensaft und schmeckt mit Salz ab.

Scholeh Sard

Zutaten
1,5 Tassen Basmati-Reis
6 Tassen Wasser
1/2 Tl Gemahlener Safran
60 g Gestiftete Mandeln
20 g Pistazienkerne
2 El Rosenwasser
7-8 El Zucker
Zimt
1/2 Tl Salz

Zubereitung
Scholeh Sard ist ein erfrischender, kühler Nachtisch, wird im Sommer aber auch gerne als leichte Zwischenmahlzeit serviert. Im Gegensatz zu Milchreis wird Reisbrei ohne Milch hergestellt und ist dadurch nicht so schwer. Seinen besonderen Geschmack verdankt Scholeh Sard der gelungenen Kombination von Safran, Rosenwasser und Zimt.

Der Reis wird in einem Sieb 2-3mal mit kaltem Wasser abgespült und anschließend zusammen mit 6 Tassen Wasser und ) TL Salz in einen mittelgroßen Topf gegeben. Anschließend den Reis kurz aufkochen und bei niedriger Hitze etwa 1 Stunde weiterkochen lassen. Der Schaum, der sich während des Kochens auf der Oberfläche des Kochwassers bildet, muß dabei immer wieder mit einem Löffel abgeschöpft werden. Nach 1 Stunde werden der gemahlene Safran, das Rosenwasser, der Zucker und die Hälfte der Mandelstifte dazugegeben. Das Ganze muß dann auf niedriger Stufe nochmals eine halbe Stunde weiterkochen.

Der fertige Reisbrei wird solange er heiß ist in Dessertschalen gefüllt und mit den restlichen Mandelstiften sowie den gemahlenen Pistazien garniert und mit Zimt bestreut. Vor dem Servie-ren kühl stellen, dann erhält Scholeh Sard die gewünschte puddingähnliche Konsistenz.

Sulbia

Zutaten

für den Teig
500 g Kartoffelmehl
80 g Weizenmehl
500 g Joghurt
150 g Sauerrahm
1/2 Tl Speisenatron
1/4 Tl Safran; gemahlen
Speiseöl zum Fritieren

für den Sirup
4 Tassen Wasser
1,2 kg Zucker
4 El Rosenwasser
1 Tl Kardamom
3 El Zitronensaft

Zubereitung
Sulbia ist ein beliebte Süßigkeit aus fritiertem Teig mit einem Überzug aus Zucker und Rosenwasser. Der Duft des Rosenwassers verleiht Sulbia das typisch orientalische Aroma.

Die Zutaten für den Teig werden in eine Schüssel gegeben und mit dem Handrührgerät gut durchgerührt. Anschließend muß der Teig in der abgedeckten Schüssel 2-3 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen

Hinweis: Den für die Teigherstellung verwendeten Safran kann man bereits gemahlenen kaufen. Gemahlener Safran ist jedoch nicht so aromatisch wie ungemahlener.
Ungemahlener Safran muß vor der Verwendung zusammen mit 1 Messerspitze Zucker in einem Mörser fein zermahlen werden.

Nachdem der Teig ruhen konnte, kurz bevor mit dem Fritieren begonnen wird, muß der Sirup vorbereitet werden, da die Sulbia direkt nach dem Fritieren in den Sirup getaucht werden. Die Zutaten für den Sirup werden in einem großen Topf unter wiederholtem Umrühren so lange gekocht bis eine sirupartige Konsistenz entsteht. Anschließend die Hitze verringern aber aufpassen, daß der Sirup während der Verarbeitung nicht erkaltet, da er sonst fest wird.

Während der Sirup kocht wird in einer mittelgroßen Pfanne (Ø etwa 20 cm) das Speiseöl oder Fritierfett erhitzt (der Pfannenboden sollte etwa 1 cm mit Öl bedeckt sein). Der Teig wird in eine Spritzform gefüllt, die mit einem Aufsatz (Ø 0,5 cm) versehen ist. Wenn das Öl heiß ist, wird ein Teil des Teiges aus der Spritzform in 3 kreisförmigen und einer achtförmigen Bewegung in das heiße Fett gegeben. Nach kurzer Zeit schwimmt der Teig auf dem Fett, und sobald er etwas fester wird muß er einmal gewendet werden. Dazu benutzt man am besten eine Grillzange, es funktioniert aber auch mit 2 Gabeln. Wenn der Teig hellbraun wird, nimmt man das Sulbia aus dem Öl, läßt es kurz abtropfen und taucht es anschließend kurz in den Sirup. Die fertigen Sulbia werden zum Abkühlen auf ein Blech gelegt und können anschließend serviert werden.

Tip: Bei der Herstellung von Sulbia sollte man möglichst zu zweit sein. Während eine Person fritiert, kann die andere die Sulbia in den Sirup tauchen und beiseite legen.
Sulbia schmecken als Nachtisch ebenso wie zu Tee. Am besten sind sie, wenn man sie gleich frisch genießt.

Bhujia mit Kartoffeln, Zwiebeln und Tomaten

Zutaten
3 kleine Zwiebeln; in feine Scheiben geschnitten
500 g Kartoffeln; sehr klein Grösse kleiner Murmeln
2 mittlere Zwiebeln; geviertelt
4 Tomaten; geviertelt
4 Grüne Chillis längs geteilt
4 Rote Chillis längs geteilt
2 cm frischer Ingwer; fein gerieben Zucker Salz
1/2 TL Chillipulver
1/2 TL Kurkuma-Pulver; Gelbwurz
1/2 TL Garam Masala; (beim Inder)
1/2 TL Korianderpulver
1/2 Tasse Wasser
4 EL Margarine

Zubereitung
Die Margarine langsam erhitzen, die Zwiebelscheiben darin hellbraun rösten. Kartoffeln, Salz, Chillipulver und Kurkuma-Pulver dazugeben. Wasser zugiessen und bei schwacher Hitze kochen lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Nun werden die Tomaten, die geviertelten Zwiebeln, die grünen und roten Chillies, Ingwer, Koriander und Zucker dazugegeben. Alles nochmals für 2-3 Min. bei starker Hitze kochen lassen. Die Kartoffeln und die Tomaten sollten gar, aber nicht zu weich sein. Nun streut man das Garam Masala darüber, rührt leicht um und serviert heiss.

Leber auf indische Art

Leber auf indische Art

Gericht: Hauptgericht
Land & Region: Indien
Keyword: Leber

Zutaten

  • 1 TL Curry
  • 1 TL Chilipulver
  • 1/2 TL Schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Frischer Ingwer fein gehackt
  • 1 TL Essig
  • 500 g Schweineleber
  • 4 EL Öl
  • 1 Zwiebel geschält und fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Tomaten enthäutet und gewürfelt
  • 2 Grüne Chilischoten
  • Salz

Anleitungen

  • Curry, Chilipulver, Pfeffer, gehackten Ingwer und Salz miteinander vermischen, den Essig dazugeben und zu einer Paste verrühren. Die Leber in Streifen schneiden, mit der Paste bestreichen.
  • Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Leber darin braten, bis sie rundum grau geworden ist, dann herausnehmen und warm halten.
  • Zwiebelwürfel im Bratfond andünsten, Knoblauch dazupressen. Wenn die Zwiebelwürfel glasig sind, die fein geschnittenen Chilischoten und die Tomaten dazugeben, mit einer Gabel zerdrücken und dünsten, bis sie geschmolzen sind.
  • Die Leberstreifen wieder in die Pfanne geben und mit der Tomatenmasse vermischen.

Notizen

Dazu passt am besten körnig gekochter Reis.