Sulbia

Zutaten

für den Teig
500 g Kartoffelmehl
80 g Weizenmehl
500 g Joghurt
150 g Sauerrahm
1/2 Tl Speisenatron
1/4 Tl Safran; gemahlen
Speiseöl zum Fritieren

für den Sirup
4 Tassen Wasser
1,2 kg Zucker
4 El Rosenwasser
1 Tl Kardamom
3 El Zitronensaft

Zubereitung
Sulbia ist ein beliebte Süßigkeit aus fritiertem Teig mit einem Überzug aus Zucker und Rosenwasser. Der Duft des Rosenwassers verleiht Sulbia das typisch orientalische Aroma.

Die Zutaten für den Teig werden in eine Schüssel gegeben und mit dem Handrührgerät gut durchgerührt. Anschließend muß der Teig in der abgedeckten Schüssel 2-3 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen

Hinweis: Den für die Teigherstellung verwendeten Safran kann man bereits gemahlenen kaufen. Gemahlener Safran ist jedoch nicht so aromatisch wie ungemahlener.
Ungemahlener Safran muß vor der Verwendung zusammen mit 1 Messerspitze Zucker in einem Mörser fein zermahlen werden.

Nachdem der Teig ruhen konnte, kurz bevor mit dem Fritieren begonnen wird, muß der Sirup vorbereitet werden, da die Sulbia direkt nach dem Fritieren in den Sirup getaucht werden. Die Zutaten für den Sirup werden in einem großen Topf unter wiederholtem Umrühren so lange gekocht bis eine sirupartige Konsistenz entsteht. Anschließend die Hitze verringern aber aufpassen, daß der Sirup während der Verarbeitung nicht erkaltet, da er sonst fest wird.

Während der Sirup kocht wird in einer mittelgroßen Pfanne (Ø etwa 20 cm) das Speiseöl oder Fritierfett erhitzt (der Pfannenboden sollte etwa 1 cm mit Öl bedeckt sein). Der Teig wird in eine Spritzform gefüllt, die mit einem Aufsatz (Ø 0,5 cm) versehen ist. Wenn das Öl heiß ist, wird ein Teil des Teiges aus der Spritzform in 3 kreisförmigen und einer achtförmigen Bewegung in das heiße Fett gegeben. Nach kurzer Zeit schwimmt der Teig auf dem Fett, und sobald er etwas fester wird muß er einmal gewendet werden. Dazu benutzt man am besten eine Grillzange, es funktioniert aber auch mit 2 Gabeln. Wenn der Teig hellbraun wird, nimmt man das Sulbia aus dem Öl, läßt es kurz abtropfen und taucht es anschließend kurz in den Sirup. Die fertigen Sulbia werden zum Abkühlen auf ein Blech gelegt und können anschließend serviert werden.

Tip: Bei der Herstellung von Sulbia sollte man möglichst zu zweit sein. Während eine Person fritiert, kann die andere die Sulbia in den Sirup tauchen und beiseite legen.
Sulbia schmecken als Nachtisch ebenso wie zu Tee. Am besten sind sie, wenn man sie gleich frisch genießt.

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