Amarenakirschen

Amarenakirschen

Gericht: Süßspeise
Keyword: Kirschen

Zutaten

  • 1 kg Kirschen entsteint
  • 1 kg Zucker
  • 1 EL Zitronensaft

Anleitungen

  • 1 Kilo entsteinte schwarze Kirschen mit einem Kilo Zucker und einem Eßlöffel Zitronensaft langsam erwärmen, bis sie Saft ziehen. Dann so lange kochen lassen, bis sich die Flüssigkeitsmenge um etwa die Hälfte reduziert hat und die Flüssigkeit sirupartig ist.
    Hält sich lange im Kühlschrank, da durch den Zucker gut konserviert.

Amaranth Konfekt

Amaranth Konfekt

Gericht: Süßspeise
Keyword: Amaranth

Zutaten

  • 2 Essl. Ahornsirup
  • 1 Tasse Amaranth gepufft
  • 1 Essl. Pflanzenmargarine
  • Gemahlene Erdnusskerne oder Kokosraspel
  • 2 Essl. Kakaopulver
  • 1 Prise Kaffeepulver

Anleitungen

  • Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verkneten. Bei Bedarf noch etwas mehr an Ahornsirup. Die Masse auf ein kleines, angefettetes Blech oder einer Form verstreichen und im Kühlschrank fest werden lassen. Vor dem Abkühlen die Masse mit einem feuchten und scharfen Messer in kleine Quadrate schneiden. Im Kühlschrank aufbewahren.
  • Variante 1: Je nach Belieben kann man der Konfektmasse auch grob gemahlene Erdnusskerne oder Kokosraspel beigeben.
  • Variante 2: Oder aber wenn es schokoladig sein soll, Kakaopulver und Kaffee dazugeben.
  • Gepufften Amaranth bekommt man im Bio-Laden oder Reformhaus. Man kann ihn aber auch selbst machen - relativ unkompliziert.
    Gepuffter Amaranth: Einen leeren möglichst dünnwandigen Topf mit Stiel heiß werden lassen. 1 EL Amaranth bei leicht gehobenem Deckel in den Topf streuen und den Deckel sofort wieder schließen. Den Topf von der Platte nehmen. Wenn dann das Zischen und Prasseln im Topf nachlässt, den Topf leicht schütteln. Wenn das Zischgeräusch abgeklungen ist, den gepufften Amaranth in eine Schüssel geben und den Vorgang nach Bedarf wiederholen. Der gepuffte Amaranth sollte fast weiß sein. Mit etwas Übung hat man bald raus, welche Temperatur der Topfboden beim Einstreuen haben muss, damit alle Körner gleichmäßig platzen.

Halwa Khorma (Dattelhalwa)

Zutaten
300g Persische Datteln
100g Ungesalzene Pistazien
150g Mehl
100g Butter
50g Gestiftete Mandeln
1/2 Tl Safran
4 El Rosenwasser

Zubereitung
Sollten die Datteln noch nicht entkernt sein, müssen Sie diese Arbeit auf sich nehmen, genauso wie das Schälen der Pistazien. Nehmen Sie den ungemahlenen Safran, und zermahlen Sie ihn zusammen mit einem halben TL Zucker und kippen Sie dann eine halbe Tasse kochendes Wasser hinzu, dann stehenlassen. Den Butter schmelzen Sie in einem großen Topf und geben dann das Mehl dazu. Vorsicht, nicht zu heiß werden lassen, sonst brennt Butter und Mehl an. Jetzt schütten Sie eine halbe Tasse heißes Wasser dazu und rühren solang, bis der Brei keine Klumpen mehr hat. Ofen auf geringe Hitze stellen und die Datteln dazugeben und ordentlich drücken und kneten. Wenn
die Masse zu fest wird, ein wenig kaltes Wasser hineinschütten. Ist der Brei gut geknetet, das Rosenwasser und den Safranaufguß hinzugeben und nochmal kräftig durchkneten. Auf einem passenden Teller wird die Masse zu einem Hügel geformt und mit den Pistazien und/oder Mandeln verziert.

Sulbia

Zutaten

für den Teig
500 g Kartoffelmehl
80 g Weizenmehl
500 g Joghurt
150 g Sauerrahm
1/2 Tl Speisenatron
1/4 Tl Safran; gemahlen
Speiseöl zum Fritieren

für den Sirup
4 Tassen Wasser
1,2 kg Zucker
4 El Rosenwasser
1 Tl Kardamom
3 El Zitronensaft

Zubereitung
Sulbia ist ein beliebte Süßigkeit aus fritiertem Teig mit einem Überzug aus Zucker und Rosenwasser. Der Duft des Rosenwassers verleiht Sulbia das typisch orientalische Aroma.

Die Zutaten für den Teig werden in eine Schüssel gegeben und mit dem Handrührgerät gut durchgerührt. Anschließend muß der Teig in der abgedeckten Schüssel 2-3 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen

Hinweis: Den für die Teigherstellung verwendeten Safran kann man bereits gemahlenen kaufen. Gemahlener Safran ist jedoch nicht so aromatisch wie ungemahlener.
Ungemahlener Safran muß vor der Verwendung zusammen mit 1 Messerspitze Zucker in einem Mörser fein zermahlen werden.

Nachdem der Teig ruhen konnte, kurz bevor mit dem Fritieren begonnen wird, muß der Sirup vorbereitet werden, da die Sulbia direkt nach dem Fritieren in den Sirup getaucht werden. Die Zutaten für den Sirup werden in einem großen Topf unter wiederholtem Umrühren so lange gekocht bis eine sirupartige Konsistenz entsteht. Anschließend die Hitze verringern aber aufpassen, daß der Sirup während der Verarbeitung nicht erkaltet, da er sonst fest wird.

Während der Sirup kocht wird in einer mittelgroßen Pfanne (Ø etwa 20 cm) das Speiseöl oder Fritierfett erhitzt (der Pfannenboden sollte etwa 1 cm mit Öl bedeckt sein). Der Teig wird in eine Spritzform gefüllt, die mit einem Aufsatz (Ø 0,5 cm) versehen ist. Wenn das Öl heiß ist, wird ein Teil des Teiges aus der Spritzform in 3 kreisförmigen und einer achtförmigen Bewegung in das heiße Fett gegeben. Nach kurzer Zeit schwimmt der Teig auf dem Fett, und sobald er etwas fester wird muß er einmal gewendet werden. Dazu benutzt man am besten eine Grillzange, es funktioniert aber auch mit 2 Gabeln. Wenn der Teig hellbraun wird, nimmt man das Sulbia aus dem Öl, läßt es kurz abtropfen und taucht es anschließend kurz in den Sirup. Die fertigen Sulbia werden zum Abkühlen auf ein Blech gelegt und können anschließend serviert werden.

Tip: Bei der Herstellung von Sulbia sollte man möglichst zu zweit sein. Während eine Person fritiert, kann die andere die Sulbia in den Sirup tauchen und beiseite legen.
Sulbia schmecken als Nachtisch ebenso wie zu Tee. Am besten sind sie, wenn man sie gleich frisch genießt.

Kokos-Trüffel (Pralinen)

Zutaten
650 g Weiße Kuvertüre
70 g Frische Schlagsahne
20 g Butter
200 ml Kokosmilch (ungesüßt)
150 ml Kokoslikör (z.B. Batida de Coco)
2 Paletten (à 63 Stück) Zartbitter-Hohlkugeln
500 g Zartbitter-Kuvertüre
40 g Vollmilch-Kuvertüre
25 g Kokos-Chips
Pergamentpapier oder Einmal-Spritzbeutel

Zubereitung
Aus Pergamentpapier 5-6 Spritztüten drehen. Weiße Kuvertüre fein hacken. Sahne, Butter und Kokosmilch aufkochen. Vom Herd ziehen. Kuvertüre darin unter Rühren langsam schmelzen. Kokoslikör unterrühren.
Kokosmasse portionsweise in eine Spritztüte füllen. Die Spitze knapp abschneiden. Masse bis knapp unter den Rand in die Hohlkugeln spritzen.
Zartbitter-Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen. Davon 2-3 EL in eine Spritztüte füllen. Kleine Spitze abschneiden. Öffnungen der Kugeln mit Kuvertüre verschließen. Dann im Kühlschrank ca. 30 Minuten kalt stellen.
Rest Kuvertüre wieder schmelzen. Kugeln hineintauchen. Abtropfen lassen, auf Pergamentpapier setzen und trocknen lassen.
Eventuell Vollmilch-Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen. Kokos-Chips ein wenig hineintauchen, auf die Pralinen setzen und trocknen lassen.

Moosbeernocken

Zutaten
250 g Mehl
2 Eier
1/4 l Milch
1 kg Moosbeeren
Salz
100 g Margarine zum Backen
Zucker zum Bestreuen

Zubereitung
Aus dem Mehl, den Eiern und der Milch rührt man einen Teig an, salzt ihn und gibt die Moosbeeren bei. In einer flachen Pfanne lässt man das Fett heiß werden und gießt den Teig mit einem Löffel als Nocken ein. Diese Häufchen setzt man nicht zu eng zusammen, da sie noch ein wenig auseinander fließen. Die Nocken werden nun auf beiden Seiten hellbraun angebraten, aus der Pfanne genommen und angezuckert.

Quark-Soufflé mit Zitrusfrüchte-Ragout

Zutaten
Zitrusfrüchte-Ragout
2 Orangen
2 Zitronen
3 Limetten
1 Rosa Grapefruit
100 g Zucker
200 ml Orangensaft (frisch gepresst)
2 EL Orangenlikör
1-1,5 EL Speisestärke
Soufflé
Etwas Flüssige Butter und Zucker für die Förmchen
3 Eier (M)
200 g Magerquark
1 Vanilleschote; Mark davon
1 EL Speisestärke
Salz
60 g Zucker
80 g Himbeeren
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
1. Für das Ragout alle Zitrusfrüchte so schälen, dass die weiße Haut vollständig entfernt wird. Die Filets zwischen den Trennhäuten herausschneiden, dabei den Saft (180 ml) der Früchte auffangen.
2. Zucker goldbraun karamellisieren. Mit Orangensaft und aufgefangenem Zitrussaft ablöschen und auf die Hälfte einkochen. Orangenlikör zugeben. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrühren und den eingekochten Saft damit binden. Zitrusfilets zugeben, von der Kochstelle nehmen und abkühlen lassen.
3. Für die Soufflés 4 Förmchen (à 130 ml Inhalt) dünn mit Butter auspinseln und mit Zucker ausstreuen. Ein tiefes Backblech mit Küchenpapier auslegen und so viel heißes Wasser einfüllen, dass die Förmchen später zu 1/3 im Wasser stehen. Backblech auf der mittleren Schiene in den 250 Grad vorgeheizten Ofen (Gas 5, Umluft nicht empfehlenswert) schieben.
4. Die Eier trennen. Eiweiß kalt stellen. Eigelb mit Quark, Vanillemark und Speisestärke glatt rühren. Mit den Quirlen des Handrührers das Eiweiß mit 1 Prise Salz leicht anschlagen. Dann den Zucker nach und nach einrieseln lassen und das Eiweiß steif schlagen. Eischnee vorsichtig nach und nach unter die Quarkmasse heben.
5. Soufflémasse in die Förmchen füllen, ins Wasserbad setzen und im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 15 Minuten backen. Souffles mit dem Zitrusfrüchte-Ragout und Himbeeren anrichten. Mit Puderzucker bestäubt sofort servieren.

Brotkuchen mit Honig (Bint al-Sahn)

Zutaten
1/2 Würfel Hefe
200 g Butterschmalz oder mehr (ersatzweise geklärte Butter oder Ghee)
2 Eier
2 EL Ei, verquirlt
400 g Mehl
Mehl für die Arbeitsfläche
Salz
1 TL Kümmel (schwarzer, gehäuft)
150 g aromatischer Honig

Zubereitung
1. Hefe in 125 ml lauwarmem Wasser auflösen, glattrühren. 100 g Butterschmalz erwärmen. In einer Schüssel die 2 Eier verquirlen, die Hälfte des Mehls darübersieben, mit dem Hefewasser und 1 TL Salz vermischen. Schmalz nach und nach einrühren.
2. Restliches Mehl unterarbeiten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 5 Minuten durchkneten, bis er glatt und elastisch ist. Zugedeckt an einem warmen Platz 30 Minuten gehen lassen.
3. Den Teig durchkneten, in 10 gleich große Stücke teilen und zu Bällchen rollen. Restliches Butterschmalz erwärmen. Die Form leicht einfetten.
4. Das erste Bällchen auf bemehlter Fläche in der Größe der Form hauchdünn ausrollen und hineinlegen. Großzügig mit Butterschmalz bepinseln. Nächstes Bällchen genauso ausrollen, auf die erste Schicht legen und mit Butterschmalz bepinseln. Fortfahren, bis alle Teigblätter übereinander in der Form liegen.
5. Die Oberfläche mit Ei bestreichen und mit schwarzem Kümmel bestreuen. An einem vor Zugluft geschütztem, warmem Platz 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 250°C vorheizen.
6. Form in die Ofenmitte schieben, Hitze auf 220 Grad herunterschalten und den Teig in 15-20 Minuten goldgelb backen. Sofort mit einem EL Butterschmalz einpinseln, etwas Honig vorsichtig über die Oberfläche laufen lassen. Restlichen Honig dazu servieren. Man zupft mit der Hand
ein Stück Brotkuchen aus der Form und gibt Honig darauf.

(für 1 runde Form von 30 cm und 3-4 cm hohem Rand)

Karamelvla

Zutaten
2 Eier
40 g Speisestärke
750 ml Milch
250 g Zucker

Zubereitung
Eier trennen und die Eidotter mit Speisestärke und etwas Milch anrühren. 100 g Zucker in einem Topf bräunen und dann die kalte Milch dazugießen; rühren, bis der Karamel sich in der Milch aufgelöst hat.
Unter Rühren etwas Karamelmilch zum Eigemisch geben und dieses dann zurück in den Topf zur Karamelmilch geben. Den Vla 1 Minute kochen, dann den Topf in ein Gefäß mit kaltem Wasser setzen und den Vla kalt rühren. Eiweiss steif schlagen, restlichen Zucker löffelweise dazugeben und den Vla
mit dem Eischnee verzieren.

Chocoladevla

Zutaten
45 g Speisestärke
40 g Kakao
60 g Zucker
1l Milch
Schlagsahne oder Baisers

Zubereitung
Speisestärke, Kakao und Zucker miteinander verrühren, dann 3 Esslöffel der Milch unterrühren, bis alle Klümpchen weg sind; mit etwas Milch noch verdünnen. Den Rest der Milch zum Kochen bringen und dann unter Rühren das Kakaogemisch dazugeben; alles 1 Minute kochen. Dann den Topf in ein Gefäß mit kaltem Wasser setzen und den Vla kalt rühren. In eine große Schüssel oder in Portionsschälchen füllen und mit Schlagsahne oder Baisers verzieren.