Was mussten eben meine ungläubigen Augen auf SPON lesen (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/energiewende-bund-und-laender-wollen-enger-zusammenarbeiten-a-865010.html)? „Die Kanzlerin sicherte den Deutschen zu, dass in den kommenden dunklen und stromintensiven Monaten in Folge der Energiewende das Licht nicht ausgehen werde.“
Daraufhin habe ich erst mal per GPS meine Position bestimmen lassen und überraschenderweise befand ich mich immer noch in Kloster Lehnin/Deutschland, in einer demokratischen Vorzeigedemokratie, wo das Volk der Souverän ist. Denn nach dem geschriebenen zu urteilen, müsste ich eigentlich in einer finsteren Diktatur leben, wo noch vom gottgleichen Diktatur Strom, Brot und andere Wohltaten an das dumme Volk verteilt werden.
So gesehen ist Merkels Versprechen abgesehen von seiner Wertlosigkeit ein Armutszeugnis der Energiewende. Aber das habe ich (wie viele andere Autoren auch) schon vor langer Zeit geschrieben, das man eben mal nicht so die ganzen AKW’s abschalten und dann (ohne entsprechende Speichertechnologien) den Bedarf mit lustigen Windrädern, stinkenden Gäranlagen und blinkernden Solarfeldern ersetzen kann. Und vor allem ist es alarmierend. Denn warum sollte unsere Kanzlerdarstellerin derartige Versprechen machen, wenn nicht die Säge in der Stromversorgung akut klemmen würde? Schließlich rannte sie auch nicht ohne Grund durch die Gegend und versprach sichere Renten (wobei auch da einzig sicher ist, das nichts sicher ist)!
Daher mein Rat: Leute kauft Kämme, es kommen lausige Zeit.
Oder besser noch ein paar Kerzen und Batterien mehr.