Warum Bürgerinitiativen so oft dagegen sind!

Ist Ihnen das auch schon einmal aufgefallen? Ich werde das Gefühl nicht los, das Bürgerinitiativen in der Regel gegen etwas sind und nicht für Etwas. So gibt es Bürgerinitiativen gegen Atomkraft und nicht dafür, gegen ICE- Trassen und nicht dafür, gegen Hochwasserschutzbauten und nicht dafür….. Nun sind Bürgerinitiativen ein wirklich wichtiger Bestandteil unserer Demokratie und ich will hier nicht gegen sie wettern. Aber trotzdem habe ich mal versucht zu ergründen, warum man dort häufig so gerne dagegen ist! Und die Lösung scheint mir trivial. Schauen wir uns das politische System hierzulande an, dann merken wir schnell das Wahlen nicht (mehr) viel ändern. Und die Folge ist einerseits Politikverdrossenheit. Aber viele haben trotzdem den Wunsch, dem politischen Establishment es mal so richtig zu zeigen (als Rache für fehlende Alternativen bei Wahlen). Und nichts ist besser geeignet, als eine Bürgerinitiative gegen eine von der Politik getroffene Entscheidung. Und der Sinn des Dagegenseins spielt jetzt keine Rolle mehr, den das ist jetzt eine Art politischer Selbstbefriedigung geworden.

Fukushima und die Spätfolgen

Endlich liegen belastbare, wissenschaftliche Daten zu Fukushima vor. Und zwar in Bezug auf die gesundheitlichen Folgen. Den gesamten Artikel dazu findet man u.a auf Spiegel online – http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/uno-studie-keine-erhoehte-krebsgefahr-durch-unfall-im-akw-fukushima-a-903101.html

Das Fazit in Kürze und von obiger Quelle zitiert: „… die Vereinten Nationen geben jetzt Entwarnung: Die Kraftwerks-Havarie werde weder zu Todesfällen noch zu einer erhöhten Zahl von Krebserkrankungen führen.

Also nichts mit den ganzen Horrorszenarien in denen sich Trittin, Roth und Künast gerne sonnen!

Ach ja, die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hat nachweislich 50 Tote bis 2004 verursacht. Null davon in Deutschland. Quelle: http://www.iaea.org/newscenter/focus/chernobyl/pdfs/pr_ger.pdf

Tja meine lieben Deutschen, vergesst doch mal bitte, was Euch die Grünen Katastrophenpropheten ins Hirn geblasen haben. Es ist richtig, Radioaktivität ist gefährlich, vor allem weil sie sich unseren Sinnen entzieht. Aber sie ist beherrschbar. Und neue Reaktorgenerationen können nicht derart havarieren. Und zwar aus rein naturwissenschaftlich begründeten Tatsachen!

Auch erneuerbare Energien und Energiesparmaßnahmen sind wichtig. Aber nichts desto trotz beruht ein Großteil unserer zivilisatorischen Erfolge auf der fortschreitenden Nutzung von Energie. Beginnend bei der Beherrschung des Feuers. Denkt mal drüber nach!

Drohnen-Debakel

Also ich verstehe das ganze Theater rund um die geplante Beschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr nicht. Wenn ich denn Sinn derartiger Kampfdrohnen richtig verstanden habe, werde diese zu verschiedenen Zwecken inklusive Aufklärungs- und Kampfhandlungen in Krisengebieten eingesetzt. Wen interessiert es da ob die Dinger eine Zulassung für den (zivilen) deutschen Luftraum/Flugverkehr haben? Oder habe ich da was falsch verstanden?